zum vorherigen Abschnitt

2.1.11 Motorentlüftung

Bei jedem Niedergang des Kolbens wird die im Motorgehäuse befindliche Luft zusammengepreßt, so daß ein erheblicher Überdruck entstehen würde, wenn keine Entlüftung vorhanden wäre. Der entstehende Überdruck würde an allen Fugen Öl herausdrücken sowie einen Teil des Öles an den Kolbenringen vorbei in den Verbrennungsraum fördern. Diese Erscheinung tritt unter Umständen auf, wenn die Öffnung des Entlüfterkanals, der sich an der Unterseite des Elektrikgehäuses befindet, durch Straßenschmutz verstopft ist.

Die Motorentlüftung erfolgt bei der AWO 425 über einen Drehschieber. Dieser wird von dem auf der Nockenwelle sitzenden Steuerrad angetrieben und läuft in einer Buchse, die fest in das Elektrikgehäuse eingepreßt ist. Eine Bohrung in der Entlüfterbuchse steht mit dem Entlüfterkanal in Verbindung, der im Elektrikgehäuse abwärts führt und an seiner Austrittsstelle durch ein gebogenes Röhrchen gegen Verschmutzung geschützt ist.

Beim Abwärtsgang des Kolbens gibt der Drehschieber den Entlüfterkanal frei, so daß der Kolben die im Motorgehäuse befindliche Luft ohne Bildung von Überdruck verdrängen kann.

zum nachfolgenden Abschnitt