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2.34 Räder

Die beiden Drahtspeichenräder laufen auf je zwei Schulterkugellagern, zwischen denen jeweils eine Abstandhülse angeordnet ist. Beim Anziehen der Steckachse werden die Lagerinnenringe gegen die Abstandhülsen gepreßt, während sich die Außenringe in den Radnaben entsprechend einstellen können.

Die Abdichtung der Lager geschieht durch Filzringe und Dichtscheiben. Die Hinterradnabe ist mit einer Innenverzahnung versehen. Diese greift in eine entsprechende Gegenverzahnung der Tellerradnabe ein und bewirkt auf diese Weise die Mitnahme des Hinterrads.

Die hintere Steckachse hat einen Durchmesser von 20 mm. Sie wird in die beiden Achsaufnahmen eingeschoben und mit einer Sechskantmutter festgezogen. Danach wird das Hinterrad mehrmals kräftig durchgefedert und die Klemmschraube an dem linken Führungskörper fest angezogen.

Die vordere Steckachse hat ein Linksgewinde, welches sich in das rechte Gabelende einschraubt. Um Verwechselungen zu vermeiden, ist in dem Kopf der Steckachse ein "L" eingeschlagen. Nach dem Einschrauben der Steckachse ist die Gabel ebenfalls mehrmals durchzufedern und erst dann die Klemmschraube an dem linken Gabelende fest anzuziehen.

Zum Ein- und Ausschrauben beider Steckachsen dient der im Werkzeugsatz enthaltene Dorn. Die Schmierung der Radlager erfolgt durch Kugellagerfett, welches bei der Montage in genügender Menge in die Radnaben eingebracht wird. Die früher an den Radnaben angeordneten Schmiernippel wurden später weggelassen, da in vielen Fallen durch übermäßiges Abschmieren Fett in die Bremstrommeln trat und damit den Reibwert der Bremsen erheblich herabsetzte.

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