zum vorherigen Abschnitt

3.23 Handbremshebel

Die Handbremse wirkt auf das Vorderrad, indem beim Anziehen des Handbremshebels über einen Bowdenzug der am Bremshalter sitzende Bremshebel bewegt wird.

Die Handbremse wird von vielen Motorradfahrern viel zu wenig benutzt, oftmals nur als Notbremse. In Anbetracht der hohen Bremswirkung, die man gerade mit der Handbremse erzielen kann, sollte man sich den gleichzeitigen Gebrauch von Hand- und Fußbremse zur Regel machen. Bei langer Talfahrt benutzt man u. U. abwechselnd Hand- und Fußbremse, um den Bremsen Zeit zum Abkühlen zu geben.

Die Vorderradbremse soll eine weiche Bremswirkung haben. Sie soll erst dann voll greifen, wenn die Finger eine bequeme und sichere Stellung einnehmen. Man kann durch Verstellen der Flügelschraube die Vorderradbremse auf die jeweilige Hand des Fahrers einstellen, indem man mehr oder weniger Spiel gibt.

zum nachfolgenden Abschnitt