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5.4 Gruppe Hinterradantrieb

5.41 Hinterradantrieb aus dem Fahrgestell ausbauen

  1. Hinterrad ausbauen.
  2. Herausschrauben der vier Senkschrauben aus der Halbschale des Gummitrockengelenks. Hierzu 1. Gang einlegen.
  3. Lösen der Sechskantmutter M10 am rechten Führungskörper der Hinterradfederung.
  4. Flügelmutter an der Bremszugstange abschrauben.
  5. Hinterradantrieb herausnehmen.

Der Einbau des Hinterradantriebs in das Fahrgestell erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Beim Anschließen des Gummigelenks ist besonders darauf zu achten, daß der äußere Mitnehmer in derselben Ebene liegt wie die Gabel am hinteren Ende der Welle.

Dies ist gewährleistet, wenn der Schmiernippel am Gelenkkreuz und der Schmiernippel am Mitnehmer nach derselben Seite zeigen.

Wenn ein neuer Hinterradantrieb eingebaut wird, ist vor dem Anschließen des Gummitrockengelenks zu untersuchen, ob zwischen dem Ende der Gelenkwelle und dem Ende der Getriebeabtriebswelle ein genügendes Spiel vorhanden ist.

Infolge des Ein- und Ausfederns des Hinterrades schiebt sich die Gelenkwelle in der Verzahnung des äußeren Mitnehmers hin und her, wodurch sich der Abstand zwischen Gelenkwelle und Abtriebswelle verändert. Dieser Abstand soll in der engsten Stellung 1,5 mm nicht unterschreiten und darf in dieser Stellung nicht größer sein als 4 mm. Der Abstand ist am geringsten, wenn die Achsen von Getriebeabtriebswelle, Gelenkwelle und Antriebsritzel in einer Flucht liegen. Im aufgebockten, unbelasteten Zustand der Maschine hängt die Gelenkwelle hinten etwas nach unten, weshalb man bei der Kontrolle des Spieles das Hinterrad etwas einfedern muß.

Die gleiche Prüfung ist vorzunehmen, wenn ein neuer Motorgetriebeblock bzw. ein neues Getriebe eingehängt wurden.

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